Reisebericht Cocos Island im Oktober 2010
Cocos Island - Berg der Haie
Wo fliegst du hin? Cocos Island? Wo viele Taucher die Zunge schnalzen lassen, bekam ich von
Nicht-Tauchern unverständliches Achselzucken. Wo liegt denn das? In der Karibik? Nein! Es mussten erst die geografischen
Kenntnisse bemüht werden.
Cocos Island gehört zu Costa Rica und liegt auf der pazifischen Seite des mittelamerikanischen
Landes. Etwa 560 Kilometer in den Weiten des pazifischen Ozeans, im Niemandsland. Eine lange beschwerliche Anfahrt ist
notwendig. Erst einmal von München nach Newark (8 Std plus 4 Std Aufenthalt) bei New York dann weiter nach San Jose (11
Std), der Hauptstadt von Costa Rica. Von dort weiter mit dem Bustransfer zur Hafenstadt Puntaarenas. Dort ging es auf
die Underseahunter, wo wir nach 36 Stunden auf unruhiger See unser Ziel Cocos Island erreichten. Von 14 Tauchern waren
13 seekrank.
Für mich wurde mit dieser Reise ein Kindheitstraum wahr. Als kleiner Junge war Weihnachten mit
dem 4teiligen Fernsehfilm „Die Schatzinsel“ von Robert Stevenson verbunden. Die Grundlage für den Roman bildete eben
Cocos Island als ehemaliges Piratennest. Noch heute sind aus dieser Zeit die Hinterlassenschaften zu finden. In der
Chatermanbucht findet der Besucher in Stein gemeißelt Namen der Piraten wie Henry Morgen, Black Perle und anderen
dunklen Gestalten aus den Jahren 1700 und 1800. Auch Jaques Cousteau verewigte sich bei seinem Besuch 1987 mit der
Alcyone auf einem der Steine. Für die Piraten diente Cocos Island als Unterschlupf. Sie konnten hier ihre Frischwasser-
und Essensvorräte auffüllen. Die Nachkommen der ausgesetzten Schweine und Rehe leben noch heute auf der Insel.
Cocos Island gehört zu den regenreichsten Plätzen der Erde. Viele Wasserfälle zeugen von ergiebigen
Regenfällen. Das subtropische Klima lassen einen undurchdringlichen Dschungel wachsen. Die steilen Klippen um die Insel
geben nur sehr wenige Möglichkeiten, um auf die Insel zu kommen. Mit den Ausmaßen von 12 Kilometern und einer Breite von
6 Kilometern ist Cocos Island die einzige Insel dieser Gegend und die größte unbewohnte Insel der Erde. Die Felsen sind
seit vielen Jahren Naturpark, im Umkreis von 12 Seemeilen darf kein Fischfang betrieben werden. Eine Handvoll
Parkrangers mit Volontären leben in dem Naturpark. Leider viel zu wenige, um gegen die illegalen Fischflotten aus Japan
und Costa Rica vorzugehen. Der immense Fischreichtum zieht die Fischfangflotten magisch an. Für die Aufseher ein Kampf
gegen Windmühlen. An den beiden ersten Tagen kreuzte die US Marine vor der Bucht von Manuelita. Auf der Suche nach
Drogenschmugglern hörten wir während eines Tauchgangs das Sonar des Kriegsschiffes. Mit Hubschrauber- und Zodiac
stattete uns „Uncle Sam“ regelmäßig Besuch ab, auf der Suche nach Drogen,denn Cocos Island gilt als Drogenumschlagsplatz
für Südamerika. Doch bei uns wurden die Soldaten nicht fündig, wir hatten ja ganz andere Ziele.
Die Underseahunter gehört zur Flotte von Seahunter, ein sehr
professionelles, weltweit agierendes Tauchunternehmen. Mit einer Länge von 28 Metern bietet das Stahlschiff für 14 Gäste
Platz. Von der Underseahunter aus werden mit 2 sogenannten Skiffs (Beibooten) die Tauchplätze rund um Cocos Island
angefahren. Die jahrelange Erfahrung der beiden Skiffsdriver Manuel und Dennis sicherten uns erholsame Tauchgänge.
Howard Hall, ein amerikanischer Unterwasserfilmer, der Dokumentationen für BBC und den aufwändigen Imaxfilm „Berg der
Haie“ vor Cocos Island produzierte, ist ständiger Gast auf der Underseahunter.
Das Tauchen um Cocos Island ist sehr anspruchsvoll, Ab- und Aufstiege im Blauwasser, starke
unkalkulierbare Strömungen und abenteuerlicher Wellengang erschweren den Einstieg ins Boot, gute Kondition und
taucherische Erfahrungen sind notwendig. Die exponierte Lage der Tauchplätze erschweren die medizinische Versorgung.
Dekounfälle würden den sofortigen Abbruch der Reise bedeuten. Deshalb ist hier sicheres und konservatives Tauchen
Pflicht. Die Tauchplätze liegen in 20 – 40 Metern Tiefe, ideal fürs Tauchen mit Nitrox.
Tauchplätze:
Manuelita Coral Garden Der Nachttauchplatz schlechthin!
Unbeschreiblich das Gefühl, zwischen Hunderten jagenden Weißspitzenriffhaien zu tauchen. Dazwischen schwimmen
ausgewachsene Tigerhaie und Galapagoshaie. Manuelita Channel Der
Tauchgang fängt entweder im Blauwasser oder an der ersten Putzerstation bei Manuelita Outside an. Mitten im Kanal ist
ein Felsen auf etwa 25 Metern, dort positioniert beobachten wir Schildkröten, Adlerrochen, Galapagos- und Tigerhaie. Wir
hatten immer starke Strömung dort. Manuelita Outside Ein Tauchplatz, an
dem sich die Strömung laufend ändert. Exakt wo die Strömung auf die Felseninsel trifft und sich teilt, werden wir im
Strömungsschatten abgesetzt. Entweder taucht man wie oben zum Channel oder in entgegengesetzter Richtung. Zuerst ist
gleich eine Putzerstation, wo wir jedesmal Hammerhaie angetroffen haben. Die Strömung zieht uns weiter in Richtung
Norden, nach etwa 5 Minuten Tauchzeit eine zweite Putzerstation. Und dann geht es ab zur Nordspitze, weil sich hier aus
zwei Richtungen Strömungen treffen, geht es oft richtig ab. Mal ab in die Tiefe und im selben Moment wieder nach oben,
man fühlt sich wie in einer Waschmaschine, weil dann die Strömung plötzlich von vorne kommt um gleich wieder zu
wechseln. Roca Sucia (Dirty Rock) Diese Felseninsel liegt einige hundert
Meter von Cocos Island entfernt und gehört wohl auch zu den besten Tauchplätzen um die Schatzinsel. Die Felsklippen
fallen senkrecht recht tief ab. Dort beobachten wir Hammerhaischulen, aber immer etwas tiefer. Punta Maria Dieses hufeisenförmige Riff liegt in etwa 25 Meter Tiefe und ist ein
gutes Training für die Abstiege an Bajo Alcyone, wo wir uns am Seil zu einem strömungsgeschützten Platz in die Tiefe
hangeln. Als wir den Platz tauchten, war leider überhaupt keine Strömung. Small und
Big dos Amigos Bei unserem Tauchgang am Small Amigos hatten wir eine kleine Hammhaischule von etwa 20 Tieren.
Die Anfahrt dorthin war recht wellig, was schon sehr problematisch zum Einsteigen ins Skiff war. Sonst schöne Tauchgänge
mit Fischwänden von Makrelen und Schnappern. Am Big Amigos ist ein großer Torbogen, wo sich viele Fische und
Weißspitzenhaie tummeln. Unsere Tauchgänge wie auch viele an den anderen Tauchplätzen endeten im Blauwasser. Wo uns die
Strömung oft sehr weit von unserem Einstieg weg blies. Der Umgang mit Strömungsboje und sehr gutes Tarieren ist bei
diesen Tauchgängen wichtig. Submerged Rock liegt, wie auch Bajo Alcyone,
an der Südseite von Cocos Island, die Anfahrten zu den beiden Plätzen war immer sehr wellig. Wir hatten teilweise 3 bis
4 Meter hohe Wellen, was den Einstieg jedesmal zu einem Kraftakt machte. Doch die Skiffdrivers hatten zu jeder Zeit ihr
Werkzeug im Griff. Submerged Rock ist ein Felsen, der knapp unter die Wasseroberfläche reicht. Hier gibt es Fischsuppe
satt, große Schwärme Makrelen und Schnapper ziehen um das Riff. Der Tauchplatz ist nicht allzu groß, zwei- bis dreimal
kann man ihn schon umrunden, wobei meist starke Strömungen herrschen. Durch das Riff führt ein kleiner Tunnel, auch hier
zieht es, nur im Strömungsschatten und kräftigen Flossenschlägen geht’s durch. Ein ruhiges Fotografieren ist fast nicht
möglich. Leider wird die tolle Einstellung nichts. Denn vor dem Tunnel stehen mit einer Leichtigkeit ein Schwarm
Gelbstreifen Schnapper. Und ich muss, um diese in den blauen Hintergrund zu bekommen, immer aus dem Strömungsschatten,
so dass es mich immer wieder wegzieht. Um den Felsen treffen wir riesige Marmor-Stachelrochen und unzählige
Weißspitzenhaie. Schwärme von Soldatenfischen und wie eine Wand stehen die Makrelen dicht an dicht in der Strömung.
Silverado und Lobster Rock Zwei Tauchplätze, an denen wir den seltenen
Rosalie-Lippfisch am Sandgrund finden. Der Tauchplatz Silverado ist einer der wenigen Plätze der Welt, wo der Tiefseehai
mit dem Namen Silberspitzenhai in moderater Tauchtiefe anzutreffen ist. Bajo
Alcyone Der Tauchplatz schlechthin. Kein geringerer als Jacques Cousteau entdeckte diesen Platz 1987 bei
einer seiner Tauchexpeditionen. Nach seinem damaligen Schiff wurde der Platz benannt. Als „Berg der Haie“ ist dieser
Platz Programm. Im Blauwasser am Strömungsseil hangelnd geht es auf ein Plateau auf 28 Meter. Dort dösen tagsüber 30 bis
40 Weißspitzenriffhaie mit beachtlichen Größen. Den Schlafplatz teilen sich die Haie mit ausgewachsenen Stachelrochen
der Güteklasse Teppichvorleger im Bad mal zwei. Das alleine ist die etwas kappelige Anfahrt wert. Doch unbestritten das
Highlight sind die Hammerhaie, die zwischen Wolken von Jacksonsfischen sich putzen lassen. Ein unvergessenes Schauspiel
waren die jagenden Tunas und Makrelen. Einfach nur Augen auf – genießen - und atmen nicht vergessen. An diesem
Tauchplatz ziehen oft, nur in dieser Woche nicht, die Hammerhaiwände vorbei. Nur am letzten Tauchgang zogen sie unter
uns vorbei, auf einem nicht vorzeigewürdigen Foto - weil eben in die Tiefe fotografiert - zählte ich 45 Hammerhaie, was
in etwa vermitteln soll, was hier sonst so abgeht. Während der Rückfahrt sind wir immer sehr nah an der Küste
entlang zurück zur Underseahunter gefahren. Die steilen Klippen, die subtropische Vegetation und vielfältigen für uns
Europäer seltsam wirkenden Urwaldgeräusche flößten uns gehörigen Respekt ein.
Tiefgang:
Bis Mitte der Woche waren wir das einzige Tauchboot. Als dann die ARGO, ein Schwesterschiff der
Undersaehunter, in der Bucht einlief, wurden die Tauchgänge untereinander abgestimmt. So war sichergestellt, dass immer
nur eine Tauchgruppe am jeweiligen Riff war. Die ARGO ist das Mutterschiff der C deepsea, ein 3 Mann U-Boot. Mit dem
werden Tauchgänge über der normalen Sporttauchgrenze angeboten. Natürlich konnte ich mir diese Gelegenheit nicht
entgehen lassen. So buchte ich mit Volker am übernächsten Tag ein. Mit Eli dem Kapitän der C deepsea unternahmen wir
einen Tauchgang auf exakt 307 Meter. Nach einem ausführlichen Briefing, wo wir auch das Handling des U-Bootes
kennenlernten - könnte ja sein, dass der Pilot ausfällt - ging es sehr zügig zum Tauchplatz. Dazu muss man wissen, dass
Cocos Island auf einem Sandplateau liegt. Das Plateau hat in einem Umkreis von 2 - 3 Kilometern um die Felseninsel eine
Abbruchkante, die auf über 2000 Meter steil abfällt. Genau dort tauchten wir mit der C deepsea ab. Überraschenderweise
hatten wir bis etwa 180 Metern immer noch ein Dämmerlicht und erst ab 200 Metern ist es richtig dunkel geworden. Was
sieht man in dieser Tiefe? Sicher ist die Artenvielfalt geringer, aber trotzdem gibt es reichlich Leben. Meist sind es
Fische und Korallen, die sich der unwirtlichen Umgebung angepasst haben. Wir haben Barsche, Anglerfische, Mobulas und
Skorpionfische gesehen. Mit etwas Glück trifft man Schildhaie an, die erst vor wenigen Jahren entdeckt wurden, auch
Schildkröten und ab und zu verirren sich auch die Hammerhaischulen auf diese Tiefen. Auf der Welt gibt es 8 solcher
Klein-U-Boote, jedes eine Einzelanfertigung, die je nach Einsatzgebiet konzipiert ist. Die maximale Tiefe wird mit 500
Metern angegeben und hat für etwa 18 Stunden einen Luftvorrat. Kein gerade günstiges Hobby mit 4,5 Millionen US-Dollar.
Deshalb wird die C deepsea viel für Forschungszwecke, Filmproduktionen (wie z. B. IMAX Film) eingesetzt. Einen tollen
Rundumblick hatten wir durch die große Glaskuppel. Diese besteht aus 8 cm dickem Acryl. In Spezialverfahren werden nur
sehr wenige dieser Glaskuppeln hergestellt. Immerhin kostet die Kuppel eine halbe Million US Dollar, entsprechend
vorsichtig wird damit umgegangen. Auch wenn es mein mit 1.800 US Dollar teuerster Tauchgang war und bleiben wird, hat
sich`s gelohnt.
Unser Tauchplan für die Tage auf Cocos Island:
1. Tag
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Manuelita Coral
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Manuelita Out
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Manuelita Channel
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Manuelita Coral
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2. Tag
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Dirty Rock
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Punta Maria
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Pajara
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Chatman Bucht
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3. Tag
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Small Dos Amigos
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Big Dos Amigos
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Viking Rock
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4. Tag
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Submerges Rock
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Bajo Alcyone
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Manuelita Out
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Pajara
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5. Tag
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Punta Maria
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Dirty Rock
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Lobster Rock
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Manuelita Coral
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6. Tag
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Bajo Alcyone
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Manuelita Out
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Manuelita Channel
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Manuelita Coral
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| 7. Tag
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U-Boot
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U-Boot
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Manuelita Out
|
Manuelita Coral
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8. Tag
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Bayo Alcyone
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Submerged Rock
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Siverado
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Manuelita Coral
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9. Tag
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Bajo Alcyone
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Bajo Alcyone
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Manuelita Out
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Besatzung der Underseahunter:
Kapitän
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Rafa
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Tauchguides
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Ronald / Chipopa und Felipe
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Skiffdrivers
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Manuel und Dennis
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Koch
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Freddy / Pipi
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Steward
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David / Tapita
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Leider hatten wir nicht die berühmten Hammerhaiwände, trotzdem waren es für mich unvergessliche Tage
auf der Underseahunter und in Costa Rica. Und eines ist sicher: ich komme wieder! Rückblickend betrachtet waren es meine
besten Tauchgänge, die viel abverlangten und nach Wiederholung fordern.
Zwei weitere Nächte habe ich mit einem Teil der Leute dann noch am Festland von Costa Rica verbracht.
Bei einer Dschungel- und Vulkantour lernten wir von Pflanzen mit heilenden Wirkungen. Verschiedene Dschungelbewohner
konnten wir beobachten, ein tolles Erlebnis war die Begegnung mit farbenprächtigen Kolibris, emsigen
Blattschneideameisen, giftigen Schlangen und skurrilen Insekten. Am letzten Abend waren wir dann noch in San Jose, wo
wir das weltberühmte Nationaltheater besuchten. Hier saßen schon alle Größen aus Politik, um nur ein paar zu nennen -
von Churchill, Gorbatschow, Lenin, Kohl, Bush usw.
Leider sind die Tage sehr schnell vergangen, die Eindrücke waren sehr intensiv und ich brauchte ein
paar Tage zu Hause, um alles zu verarbeiten.
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